Jüdische Filmtage: Abschied ein Leben lang - Käthe Kratzim Cinema Paradiso Baden
Beschreibung
Ein Blick in die Wiener Josefstadt und zu einer Nachbarschaft, die durch Verfolgung und Vertreibung unwiederbringlich verändert wurde. 1998, 60 Jahre nach der Zerstörung der Synagoge in der Neudeggergasse, entsteht im Rahmen des Gedenkprojekts „Verlorene Nachbarschaft“ eine Nachbildung der Fassade als sichtbares Zeichen der Erinnerung an das einst so vielfältige jüdische Leben im Viertel.
Filmemacherin und Mitinitiatorin Käthe Kratz begleitet drei ehemalige BewohnerInnen bei einem Besuch in Wien 1998. Die Überlebenden erzählen von ihrer Kindheit und Jugend, von Nachbarn, Religion und Alltag, aber auch vom „Anschluss 1938“, von Übergriffen, Verfolgung, Flucht und Exil. Bei Spaziergängen durch die vertrauten Straßen und Besuchen ihrer ehemaligen Wohnhäuser begegnen sie einer Stadt, die einmal Heimat war und mit der sie bis heute auf sehr unterschiedliche Weise verbunden sind. Eine Erzählung darüber, dass nicht nur einzelne Menschen ihre Heimat verloren, sondern auch Wien einen Teil seiner Geschichte und Identität
Eigenschaften
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