Jüdische Filmtage: Flow my Tearsim Cinema Paradiso Baden
Beschreibung
Was bedeutet es, als Kind von Eltern aufzuwachsen, die in einem Konzentrationslager ermordet wurden oder in einem KZ eingesperrt waren und dieses überlebt haben? Der Vater von Regisseur Alexander Melach war jahrelang im KZ Buchenwald inhaftiert.
Er hat als einer der wenigen überlebt. Wie haben die Erfahrungen des Vaters das Leben des Sohnes und dessen Kinder beeinflusst und geprägt? Dieser Frage geht Alexander Melach auf sehr beeindruckende Weise nach. Zu Wort kommen auch andere Kinder von KZÜberlebenden. Über einen Zeitraum von 26 Jahren filmte Melach auch in KZGedenkstätten, jeweils an den Tagen der offiziellen großen Gedenkfeiern. Dazu liefern Begegnungen mit Zeitzeugen und Nachkommen viele überraschende und kluge Antworten.
Kino über die transgenerationalen Wirkungen des zentralen Verbrechens des Nationalsozialismus, der systematischen Verfolgung und industriell betriebenen Vernichtung der Juden in Europa. Die Spätfolgen und tiefen seelischen Spuren wirken für die Opferseite über Generationen bis heute weiter. Berührendes und überraschendes Kino!
Eigenschaften
Weiterempfehlen
Kontakt mit der erfassenden Person aufnehmen