Jüdische Filmtage: Leben und überlebenim Cinema Paradiso Baden
Beschreibung
Die Geschichte eines außergewöhnlichen Wiener Originals: Erich Finsches hat die Konzentrationslager Dachau und Auschwitz als Kind überlebt. Der Holocaust-Zeuge ist ein unermüdlicher Botschafter der Erinnerung. Über mehr als sechs Jahre begleitet Regisseur Matthias Jaklitsch den heute 97-Jährigen mit der Kamera, bei Gedenkveranstaltungen, Schulbesuchen und auf gemeinsamen Reisen.
Der Film blickt auf Erichs Jugend während der NS-Verfolgung und seinen schwierigen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Als junger Mann musste er sich ohne seine Eltern eine neue Existenz aufbauen. Trotz der traumatischen Erfahrungen in den KZs der Nationalsozialisten hat er sich seine Lebensfreude, seinen Humor und seine eigenwillige, direkte Art bewahrt. Bis heute erzählt er seine Geschichte vor allem jungen Menschen und setzt sich dafür ein, dass die Erinnerung an die Gräuel der Nazis nicht vergessen wird. Im Mittelpunkt steht nicht nur seine Lebensgeschichte, sondern auch die besondere Freundschaft zwischen ihm und dem Regisseur. Aus einer zufälligen Begegnung entstand über die Jahre eine enge Verbindung, die den Film maßgeblich prägt. Vor allem aber ist der Film ein Plädoyer
für Erinnerung und für Erichs eindringliche Botschaft: Nie wieder Faschismus!
Film Gespräch mit Erich Finches + Regisseur Matthias Jaklitsch
Eigenschaften
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