Die Jahrhundertfrau: Ilse Helbich 1923-2024Johanna Öttl im Gespräch mit Helmut Neundlinger; Lesung Martina Spitzer
Beschreibung
Ihr Leben war Zeitgeschichte, ihr Schreiben ein Befreiungsakt: Aus einem von Pflichten und Konventionen bestimmten Familienleben im bürgerlichen Milieu brach Ilse Helbich in späten Jahren aus und schuf bis zu ihrem Tod im magischen Alter von 100 Jahren ein schriftstellerisches Werk voller Lebendigkeit, Gedankentiefe und Erzähllust.
Die Schauspielerin Martina Spitzer liest Ausschnitte aus Ilse Helbichs Texten ’Schwalbenschrift’ (2003) und ’Das Haus’ (2009), im Anschluss spricht Helmut Neundlinger, Leiter des Archiv der Zeitgenossen, mit der Literaturwissenschafterin und Mitarbeiterin der Alten Schmiede Johanna Öttl über Leben und Werk von Ilse Helbich.
Ilse Helbich
studierte Germanistik, arbeitete danach publizistisch und verfasste in den 1970er Jahren Kolumnen in der Presse. Erst 1989 begann sie Prosa zu schreiben. Ihr erster Roman ’Schwalbenschrift’ erschien 2003, danach publizierte sie u.a. ’Das Haus’ (2009) und ’Wie das Leben so spielt’ (2023; alle Titel Droschl). 2018 wurde ihr der
Würdigungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich verliehen.
Mitorganisiert von der bibliothek st. martin.
In Kooperation mit dem Archiv der Zeitgenossen.
Eigenschaften
Informationen bei
Albrechtsbergersaal der Pfarre St. Martin, Klosterneuburg
Albrechtsbergersaal der Pfarre St. Martin, Klosterneuburg
Martinstraße 383400 Klosterneuburg
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