Karin Nakagawa Nachhall der Tradition – Vom Wert der Vergänglichkeit.
Beschreibung
Bereits im 6. Jahrhundert erwähnt, ist die Koto ein mächtiges Instrument mit elegant gewölbtem Klangkörper, über den die Saiten gespannt werden. Jede einzelne Saite läuft über einen kleinen weißen Steg, der verschoben werden kann und damit die Stimmung der Töne verändert.
Im Konzert wird Karin Nakagawa eins mit dem Instrument. Ab ihrem zwölften Lebensjahr hat sie unter anderem bei der legendären Pädagogin und Kotospielerin Keiko Nosaka studiert. Die ganz eigentümliche, scheinbar einfache, ja karge, aber mit ihren vielen Details ungemein reichhaltige japanische Volksmusik lässt sich ebenso aus Nakagawas Kompositionen herausspüren wie Jazz und sogar Funk oder Blues, wenn sie mit einer Hand einen packenden Riff spielt und die andere Hand in inspirierter Improvisation über die Saiten fliegen lässt. Aber auch Naturgeräusche und außermusikalische Ideen sind unabdingbare Bestandteile ihrer Kunst. Sie nennt in diesem Zusammenhang das Konzept „Ma“, einen „leeren Raum, der Dinge nicht trennt, sondern verbindet“, und generell die Stille als Teil der Performance: vor der Musik, in ihren Pausen, und am Ende als, wie sie sagt, „emotionaler Nachhall“.
In Kooperation mit AIR – Artist in Residence Niederösterreich
Interpretin, Rolle/Instrument
Karin Nakagawa: 25-saitige Koto, Stimme
Musikalisches Konzept: Manfred Bernard
Konzerteinführung: Markus Meyer
Klangraum Krems Minoritenkirche
Minoritenplatz 43500 Stein an der Donau weitere Veranstaltungen dieser Stätte
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