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    Wiener Moderne. Weiblich. WiderständigFanny Harlfinger-Zakucka und die Wiener Frauenkunst

    Krems an der Donau, Landesgalerie Niederösterreich
    • Helene Funke, Frauenakt, um1907 Helene Funke, Frauenakt, um1907 © Landessammlungen Niederösterreich
    Eintritt: 14

    einmalig freier Eintritt mit der Niederösterreich-CARD

    Ermäßigung mit dem NÖ Familienpass

    Anfahrt

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    Beschreibung

    Die Universalkünstlerin Fanny Harlfinger-Zakucka (1873–1954) war eine radikale Fürsprecherin für die Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Vor hundert Jahren gründete sie die Vereinigung Wiener Frauenkunst. Anlässlich dieses Jubiläums widmet die Landesgalerie Niederösterreich der fast vergessenen Vertreterin der Wiener Moderne eine Ausstellung. Diese gibt neue Einblicke in ihre vielfältige künstlerische Arbeit sowie in den Kampf der weiblichen Kunstszene um Emanzipation und Anerkennung in der Zwischenkriegszeit.

    WIEDERENTDECKUNG EINER UNIVERSALKÜNSTLERIN
    Als Malerin, Grafikerin, Illustratorin und Kunstgewerblerin hinterließ Fanny Harlfinger-Zakucka ein facettenreiches Werk. Im niederösterreichischen Mank geboren, ging sie zum Kunststudium nach Wien, schuf bereits 1903 erstaunlich avantgardistische Farbholzschnitte und brach als Frau in die damals absolut männliche Domäne des Möbeldesigns ein.

    Sie nahm an der legendären Kunstschau der progressiven Klimt-Gruppe teil und war Mitglied der von Egon Schiele gegründeten Neukunstgruppe. Stets am Puls der Moderne schuf die Künstlerin Illustrationen für die bedeutenden Kunstzeitschriften „Ver Sacrum“, „Der liebe Augustin“ und „Die Fläche“. Harlfinger-Zakucka kooperierte außerdem mit der Wiener Werkstätte. Ihre Arbeiten wurden sowohl auf Wiener Sonderausstellungen als auch im Pariser Salon gezeigt.

    Die Künstlerin wurde für das innovative Design ihres modern gestalteten Kinderzimmers mit einem Ehrenpreis von der Gemeinde Wien ausgezeichnet. Ihre Kreation überzeugte durch Möbel in einem lebendigen Zitronengelb, durchzogen von einem auffälligen roten Gittermuster. Diese Möbelstücke waren nicht nur funktional – sie dienten sowohl zur Aufbewahrung als auch zum Spielen.

    Die Wiederentdeckung der künstlerischen, kuratorischen und emanzipatorischen Leistung von Harlfinger-Zakucka trägt zu einer entscheidenden Korrektur des Geschichtsbildes bei.

    Eigenschaften

    Informationen und Eintrittskarten bei

    Landesgalerie Niederösterreich

    Landesgalerie Niederösterreich

    Museumsplatz 1
    3500 Krems an der Donau
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