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    Kurs: Speer- und Speerschleuderbau

    Asparn an der Zaya, MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
    • Speer- und Speerschleuderbau Speer- und Speerschleuderbau © Lydia Seidl

    Beschreibung

    Kursziel: Bau einer steinzeitlichen Speerschleuder und Speeren & Einschulung in die Verwendung der Speerschleuder
    Kursinhalt: Jede:r Kursteilnehmer:in wird eine eigene funktionierende Speerschleuder und auch Speere dazu anfertigen. Diese Speere sind speziell zur Verwendung mit der Speerschleuder konzipiert. Ziel ist auch das Erlernen und Üben einer Wurftechnik mit der selbstgebauten Speerschleuder. So werden auch Grundlagen des Speerschleuder- und Speerbaus besprochen. Anhand von ethnographischen Exponaten und experimentalarchäologischen Repliken wird ein Überblick über die Variation der Bauformen von Speerschleudern und Speeren vermittelt.
    Historischer Hintergrund: Die Speerschleuder ist die älteste Kompositwaffe der Menschheit, mehrere tausende Jahre älter als Pfeil und Bogen. Die Speerschleuder dient als Verlängerung des Wurfarms, damit können höhere Geschwindigkeiten und Wurfweiten erzielt werden. Die ältesten Funde von Speerschleudern sind in Europa aus der Altsteinzeit bekannt, gefunden wurden meist der Haken des Wurfarms. Es gibt zwei (kombinierbare) Bauformen, Haken und Mulden, reine Mulden-Schleudern haben aufgrund des organischen Baumaterials nicht überdauert und wurden in Europa nicht gefunden, sind aber ethnographisch häufig im Einsatz. Die Speere sind wesentlich dünner als mit der Hand geworfene Speere, und können auch eine Befiederung aufweisen. Diese ist aber nicht notwendig, da der Speer durch Schwingung beim Wurf lagestabilisiert wird. Die Speerschleuder war auf beinahe allen Kontinenten verbreitet. Es gibt in der Geschichte noch dokumentiere Verwendung bei den Inuit (Eskimo) im Norden, den Azteken in Mittelamerika, bis hin zu Papua-Neuguinea und auch der Woomera in Australien. Sie ist aufgrund ihrer kompakten Bauweise und guten Durchschlagskraft noch heute im Einsatz, zum Beispiel bei der Robbenjagd.
    Kursleiter: Christian Sam
    Kursdauer: 10:00-17:00 Uhr
    Kurskosten: € 147,-
    Materialkosten: € 30,- (Hinweis: Die Materialkosten sind direkt vor Ort beim Kursleiter zu zahlen)
    Teilnahme ab 18 Jahren.
     

    Eigenschaften

    MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

    Schlossgasse 1
    2151 Asparn an der Zaya
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