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    tanzmainz . Sharon EyalEin dunkler Bühnenraum, hämmernde Beats. Siebzehn Tänzer:innen formieren sich in einem rhythmischen Unisono zu einem pulsierenden Organismus.

    St. Pölten, Festspielhaus St. Pölten
    • Ensemble tanzmainz Ensemble tanzmainz © Andreas Etter
    • video
      Sharon Eyal: Soul Chain
    Eintritt: EUR 49, 45, 40, 28, 12

    Beschreibung

    ÖSTERREICH-PREMIERE
     
    Tanz  Ein dunkler Bühnenraum, hämmernde Beats. Siebzehn Tänzer:innen formieren sich in einem rhythmischen Unisono zu einem pulsierenden Organismus. Wer bereits eine ihrer Arbeiten gesehen hat, wird den physischen Eindruck so schnell nicht mehr los: Mit ihren markanten Choreografien zu eindringlichem Elektro erzeugt Sharon Eyal Tanzstücke, die den Zuschauer:innen direkt unter die Haut gehen. Ihr unverkennbarer Stil, der ausgefeilte Balletttechnik verfremdet und mit moderner Musik verbindet, machte die gebürtige Israelin schnell zu einer der gefragtesten Choreograf:innen der Gegenwart. Die ehemalige Tänzerin der Batsheva Dance Company gründete 2013 mit ihrem langjährigen Partner Gai Behar ihre Compagnie L-E-V, die heute als eine der innovativsten in der zeitgenössischen Tanzszene gilt. Für ihre Kreation Soul Chain, die sie mit dem Tanzensemble des Staatstheater Mainz erarbeitete, ließ sich Eyal von der Sehnsucht und der Liebe inspirieren: „Es ist eine große Einsamkeit in uns, die der Liebe zum Leben gegenübersteht, dieser großen Passion, die man aber nicht jederzeit fühlen kann.“ Dass es dabei keiner Handlung bedarf, stellt Eyal eindrucksvoll unter Beweis: Auf der Bühne choreografiert sie ihr Ensemble in perfekter Synchronizität und in extremen Körperhaltungen. Dabei fordert sie von ihren Tänzer:innen, die sich durchgehend auf halber Spitze und mit durchgestrecktem Rücken bewegen, exakte Technik und körperliche Höchstleistungen: „Man sieht den Schmerz, den Schweiß und wie das Innere versucht, sich Bahn zu brechen. Diese Kraft wird immer größer, während die Körper langsam müder werden.“ So übertragen sich bei aller Abstraktheit des Stücks die körperlichen Erfahrungen des Ensembles ganz unmittelbar auf das Publikum.
    Zur Musik von Ori Lichtik entsteht ein energiegeladenes zeitgenössisches Tanzstück über Liebe, aber auch über Gruppe und Individualität, das von der Kritik gefeiert und 2018 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet wurde.
    Nachdem 2020 mit Bedroom Folk bereits ein kürzeres Stück von Sharon Eyal zu sehen war, ist mit dem Gastspiel von tanzmainz nun eine abendfüllende Arbeit der Choreografin im Festspielhaus zu erleben.
     
    „Eine der Grundideen ist, dass die ganze Energie, die hinauswill, nie ganz hinausgeht, sondern im Körper gefangen bleibt. Diese potenzielle Explosion, dieses konstante Bändigen von dem, was da nach draußen will, ist ein sehr intensives Gefühl.“ (Milena Wiese, Tänzerin des Ensembles tanzmainz)
     
    BESETZUNG
    Sharon Eyal Choreografie, Gai Behar Künstlerische Beratung, Rebecca Hytting Kostüme, Ori Lichtik Musik, Alon Cohen Licht und Bühne, Rebecca Hytting, Tom Weinberger Choreografieassistenz, Natalia Rodina Proben- und Abendspielleitung, Elisabeth Gareis, Daria Hlinkina, Cassandra Martin, Nora Monsecour, Amber Pansters, Maasa Sakano, Marija Slavec, Milena Wiese, Zachary Chant, Paul Elie, Finn Lakeberg, Christian Leveque, Federico Longo, Cornelius Mickel, Jaume Luque Parellada, Matti Tauru, Alberto Terribile Tanz
    Eine Produktion des Staatstheater Mainz.
     
    RAHMENPROGRAMM
    SALON D×SALON D
    Bewegte Einführung×Bewegte Einführung 15/10
    Shuttle-Bus

    Informationen und Eintrittskarten bei

    Festspielhaus St. Pölten

    Kulturbezirk 2
    3100 St. Pölten
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